Antrag: Erhaltung der ehemaligen Amerikanischen Kirche an der Rhönstraße zur Nutzung eines deutsch-amerikanisches Museums bzw. Dokumentationszentrums

Lothar Blatt, Wilhelm Hart, Alfred Streib

An den Vorsitzenden des Aschaffenburger Stadtrates
Herrn Oberbürgermeister Klaus Herzog

Antrag: Erhaltung der ehemaligen Amerikanischen Kirche an der Rhönstraße zur Nutzung eines deutsch-amerikanisches Museums bzw. Dokumentationszentrums

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
hiermit beantrage ich eine Stadtratsdiskussion zur zukünftigen Nutzung der ehemaligen
Amerikanischen Kirche, Rhönstraße, Aschaffenburg-Schweinheim.

Begründung:

In den letzten Wochen bin ich mehrfach von Bürgern angesprochen worden, was in Zukunft mit der ehemaligen Amerikanischen Kirche geschehen soll.
In diesem Zusammenhang bin ich der Meinung, dass sich hier für die Stadt Aschaffenburg die einmalige Chance bietet, ein deutsch-amerikanisches Dokumentationszentrum in einem von Amerikanern gebauten Gebäude einzurichten.

Ein deutsch-amerikanisches Museum oder auch Gedenkstätte über die amerikanische Besatzungszeit wäre für die nachfolgenden Generationen von unschätzbarem kulturellem und historischem Wert.
Diese Einrichtung wäre auch eine Begegnungsstätte für unsere Jugend, die sich nicht oder kaum mehr an diese Zeit erinnern kann.

Ein deutsch-amerikanisches Museum in der Rhönstraße würde den nachfolgenden Generationen das Zusammenleben mit den amerikanischen Befreiern und den Aschaffenburgern in dieser Zeit näher bringen.

Die Stadt Aschaffenburg hat den US-Streitkräften in Bereichen wie Wirtschaft und Kultur, um nur einige zu nennen, viel zu verdanken.

Die amerikanische Kirche ist eines der letzten erhaltenen Bauwerke der US-Streitkräfte in Aschaffenburg. Auch eine Kombination von Kirchenraum und Museum wäre daher denkbar.
Kein anderes Bauwerk könnte ein besseres Andenken an unsere amerikanischen
Freunde sein.

Mit freundlichen Grüßen

UBV-Stadtratsfraktion

Lothar Blatt Wilhelm Hart Alfred Streib

Betreutes Wohnen für Senioren und Menschen mit Behinderung

Lothar Blatt Aschaffenburg, 02.05.2008

Herrn Oberbürgermeister
Klaus Herzog

Betreutes Wohnen für Senioren und Menschen mit Behinderung

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

auf meine Vermittlung hin konnte der St. Johanniszweigverein Schweinheim vor einigen Jahren das Grundstück Hensbachstraße 4 b erwerben. Darauf wollte er einen Neubau für die Zweigstelle der Caritas-Sozialstation St. Elisabeth und eine Seniorentagespflegestätte errichten. Zuschüsse des Freistaates Bayern wurden als Folge der Sparpolitik aber nicht gewährt, so dass sich hierfür auch kein Träger fand.

Inzwischen zog die Sozialstation in das neue Gesundheitszentrum Ecke Althohlstraße / An den Bornwiesen um und das Bernhard-Junker-Haus der Arbeiterwohlfahrt erweiterte seine Seniorentagespflegestätte. Das ursprüngliche Vorhaben wird somit auf dem Grundstück Hensbachstraße 4 b nicht mehr realisiert.

Ich schlage daher vor, dass die Stadtbau GmbH auf dem Areal Flur-Nr. 221/1 und dem benachbarten städtischen Grundstück Flur-Nr. 222 (Lageplan in der Anlage) “Betreutes Wohnen“ für Senioren und Menschen mit Behinderung errichtet.

Denn: Angebote von freien Trägern sind für durchschnittliche Einkommensbezieher nicht erschwinglich, weder zur Miete und schon gar nicht zum Kauf.

Diese barrierefreien Wohnungen könnten auch von Bürgerinnen und Bürgern aus anderen Aschaffenburger Stadtteilen genutzt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Lothar Blatt

Stadtrat
UBV-Fraktionsvorsitzender

Barrierefreier Zugang zum Sitzungsgebäude

Lothar Blatt Aschaffenburg, 02.05.2008

Herrn Oberbürgermeister
Klaus Herzog

Barrierefreier Zugang zum Sitzungsgebäude

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

nach Artikel 52, Absatz 4 der bayerischen Gemeindeordnung haben die Sitzungen in einem der Allgemeinheit zugänglichen Raum stattzufinden.

In Aschaffenburg sind Menschen mit Körperbehinderungen bei öfentlichen Stadtrats- und Ausschusssitzungen leider noch immer ausgeschlossen.

Ich bitte um Mitteilung über den Stand der Planungen, einen barrierefreien Zugang zum Sitzungssaal, der Zuschauerempore und den Toiletten zu schaffen.

Mit freundlichen Grüßen

Lothar Blatt

Stadtrat
UBV-Fraktionsvorsitzender